Mario Party: Sonstige Infos

Gameplay

Wählbare Spielfiguren: Donkey Kong Luigi Mario Peach Wario Yoshi
Anzahl Minispiele: 50
Anzahl Spielbretter: 8

Technik

System: Nintendo 64
Größe: 1 Nintendo 64-Modul (256 Megabit bzw. 33.554.432 Byte)
Spieler: 1 bis 4
Speicher: Modulintern; für einen Spielstand, der jeweils den Fortschritt des "Party Mode" und der "Minispiel-Insel" separat speichert
Peripherie: Nintendo 64-Rumble Pak (Pseudo-Force-Feedback)

Entwicklung und Vertrieb

Entwickler: Hudson Soft
Herausgeber: Nintendo
Titel:
Japan:
"Mario Pati"
USA:
"Mario Party:
Frantic 4-Player Fun!"
Europa:
"Mario Party"
Erscheinungsdatum:
18. Dezember 1998 08. Februar 1999 09. März 1999
Cover:
Boxart: Mario Party (Japan) Boxart: Mario Party (USA) Boxart: Mario Party (Europa)
Verkaufte Einheiten
Stand 13.09.2008:
0,88 Millionen
vgchartz.com
1,24 Millionen
vgchartz.com
0,58 Millionen
vgchartz.com
Seriennummer:
NUS-NLBJ-JPN NUS-NLBE-USA NUS-NLBP-EUR
Altersfreigabe:
  Everyone - No Descriptors  
Bewertungen:

Die Sache mit den Handschuhen...

Wie viele von Euch wissen, ist im ersten Teil der Mario Party ein nicht geringer Anteil an Minispielen vorhanden, in welchen man so schnell wie möglich den 3D-Stick drehen muss, um erfolgreich zu sein. Da viele Spieler/innen dies aber nicht einfach mit dem Controller in der Hand und dem Daumen am Stick taten, sondern den Stick quasi in die Handinnenfläche "stellen", und dann wie wild mit der Hand rotierten, kam es bei vielen Spieler/inne/n zu Handverletzungen wie Blasen, Taubheitsgefühl, usw.

Leider jedoch genügte es nicht, und dies ganz besonders auf den höheren CPU-Schwierigkeitsstufen, den Stick so schnell es geht, mit dem Daumen zu drehen. Denn dann wurde man gnadenlos abgeledert. Also war man gewissermaßen gezwungen, nicht die "eigentlich vorgesehene" N64-Controllerhaltung zu verwenden, sondern sich etwas zu überlegen, wie man der Lage Herr werden konnte - und für die meisten war dies eben, es mit dem ganzen Handballen zu tun.

Doch Nintendo wäre nicht Nintendo, wenn sie sich hier mit einigen guten Anwälten aus der Affäre gezogen hätten. Nintendo Of America bezog selbstverständlich Position. Wörtlich hieß es: "Diese Einigung bedeutet gute Nachrichten für die Eltern dieser (amerikanischen) Nation. Nintendo hat zugestimmt, Verantwortung für die Auswirkungen ihrer Spiele an jungen Spielern und Spielerinnen zu übernehmen."

So hat sich Nintendo also nicht nur bereit erklärt, die entstehenden Kosten von bis zu 80.000.000 Dollar für Handschuhe (für jeden betroffenen amerikanischen Haushalt bis zu 4 Handschuhe), usw. zu zahlen, sondern Nintendo übernahm ausserdem die 75.000 Dollar, die für den Aufwand dieser Vergleiche anfielen.

Weitere Interessante Fakten:
  1. Geeinigt wurde sich damals im März 2000.
  2. Seit der Veröffentlichung im Februar 1999 wurden in Amerika bis Dezember 1999 schätzungsweise 1.150.000 (1,15 Mil.) Mario-Party-1-Module in den USA verkauft.
  3. Die Hauptzielgruppe für Mario-Party-1-Spieler/innen lag zwischen 7 und 13 Jahren.
  4. Die erwähnten 3D-Stick-Minispiele sind: Paddel-Gedaddel, Großes Tauziehen, Pedalen-Power, Gestrandet!, Tiefseetaucher sowie das "Übungsspiel" im Minispielhaus, bei dem man den mechanischen Fly Guy so schnell wie möglich durch Drehen des Sticks aufziehen muss, damit er möglichst lange schweben kann.
  5. In Europa gab es seinerzeit keine bekannten, offiziellen Beschwerden über Handverletzungen bei Mario Party.
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